In und um Krabi

Wie in Ko Lanta wollten wir uns auch hier ein  Fahrrad mieten, für Ausflüge und um den alltäglichen Einkauf erledigen zu können. Ich bin gleich am Tag nach unserer Ankunft mit dem resorteigenen Minibus in die Stadt gefahren. Siebenmal am Tag wir ein kostenloser Transfer in die Stadt angeboten. Zurück wollte ich mit dem Fahrrad fahren. Aber leider fand ich keine Mieträder, soviel ich auch fragte und so sehr ich auch suchte.  Das ist schade und auch ärgerlich, denn Krabi wirbt auf der ITB, der Touristenmesse mit dem Slogan „Krabi goes green“ und mit Bildern von Räder. An ihrem Stand hatten sie auf dem Boden Fahrradwege aufgemalt. Tja, von „Krabi goes green“sehe ich hier nichts. In Ao Nang, so erfuhr ich, könnte ich ein Fahrrad mieten. Ao Nang ist leider 15 km entfernt. Trotzdem habe ich dem Ausflug nach Krabi genossen. Ich bin durch abgelegene Strassen  bis zu unserem Resort gelaufen.

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Was leer steht, bleibt sich selbst überlassen und wird allmählich überwuchert

Vor dem Tesco, dem größten Supermarkt der Stadt, traf ich Marko mit den 2 Kleinen. Nach dem obligatorischem Eis ging Miri mit mir zurück. Auf dem Rückweg rief Timo mich an, der auch gerade unterwegs war. Wir trafen uns kurz danach und gingen zum Nachtmarkt von Paknem Muang, der Samstag schräg gegenüber von unserem Resort stattfand. Dort gab es unglaublich viele Leckereien. Wir aßen erst einmal eine Gemüsesuppe, dann füllte ich meine Taschen mit Ananas, Mangos, gekochten Kürbis, Mais, und Süßkartoffeln mit geraspeltem Kokos. Fürs Abendessen war also gesorgt. Den restlichen Tag haben wir entspannt am Pool verbracht.

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Miri spielt mit einem thailändischen Mädchen am Pool
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Noch ein Eis, bitte.

Am Sonntag habe ich mit den beiden Kleinen einen Ausflug gemacht, während Marko und Timo mit einem gemieteten Moped in die Stadt gefahren sind. Ich wollte mit den Kindern zum Nopparat Thara Strand. Wir setzten uns in einen Minibus, der dorthin fahren sollte. Leider der der Bus erstmal in die Stadt und lud dabei den Buß dabei so vol mit Fahrgästen  dass wir bald eingequetscht wie in einer Sardinenbüchse saßen.  Miri saß auf meinem Schoß und Samuel daneben hatte kaum Platz. Ihm wurde übel und so war ich froh, als wir endlich am Nopparat Thara Strand ankamen. Zum Glück war dort ein kleiner Park mit Palmen und Pinien am Strand, wo sich Samuel  erstmal hinlegen und ausruhen konnte. In dem Park waren viele Thailänder am picknicken oder Ballspielen. Wenige Meter hinter uns rotzte alle paar Minuten jemand laut. Ich wartete, bis es Samuel etwas besser ging, dann schlug ich vor, dass wir uns einen schöneren Platz suchen. Am Straßenstand holten wir uns jeder ein leckeres Melonenshake.  Das kühle Shake steigerte Samuels Wohlbefinden schlagartig. Wir fanden bald eine nette Stelle am Strand, wo wir unsere Sachen ausbreiteten. Der Strand ist schmal und von unzähligen kleinen Muscheln bedeckt. Er ist recht leer. Es sind fast nur Thais dort. Direkt hinter dem Strand verläuft eine Strasse und wir hörten die vorbeifahrenden Autos. Naja, nicht so doll.  Wir verbrachten trotzdem ein paar schöne Stunden mit schwimmen und Burgenbauen.

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Der Nopparat Thara Strand

Danach lief ich mit den Kindern zum nächsten Strand, dem Ao Nang Beach. Nur ein kurzer Weg trennt den Nopparat Thara Beach vom Ao Nang Beach, aber man betritt eine ganz andere Welt. Ein Geschäft rwiht sich ans nächste, Menschenmassen ziehen durch die Strassen, ich werde andauernd angequatscht, ob ich etwas kaufen,etwas essen oder irgendwohin fahrem wolle. Der Strand ist schmal und voll, aber sauber. Die Kulisse ist allerdings grandios. Riesige Karstfelsen rahmen den Strand ein. Ich habe mit den Kindern in einem Restaurant zu Abend gegessen. Nun wollten wir alle nach Hause. Ich überlegte ein Taxi zu nehmen, damit Samuel die Fahrt gut schafft. Das hätte aber 500 Baht gekostet. Da sah ich einen fast leeren Minibus, der nach Krabi fuhr. Ich vergewisserte mich, dass der Fahrer direkt nach Krabi fuhr und stieg mit den Kindern ein. In Krabi angekommen hatten wir noch eine Stunde bis zum Transfer zurück ins Resort. Also schauten wir uns auch dort noch mal den Nachtmarkt an, bis der Wagen kam.  

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Eis essen am Ao Nang
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Samuel auf dem Nachtmarkt
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